Der Name
Der älteste überlieferte Name der Spree
Unter diesem Namen taucht der Fluss vor über tausend Jahren zum ersten Mal in einer Urkunde auf. An seinen Ufern sind später Berlin und Cölln entstanden.
Am 28. Juli 965 schenkte Kaiser Otto I. in Wallhausen den Brüdern der Moritzkirche in Magdeburg den Honigzins aus mehreren Gauen. Einer dieser Gaue liegt zu beiden Seiten eines Flusses, und die Urkunde nennt ihn beim Namen.
… ex utraque fluminis parte quod dicitur Sprewa … zu beiden Seiten des Flusses, der Sprewa genannt wird
Es ist die älteste bekannte schriftliche Erwähnung der Spree. Nach dem Fluss benannte sich auch der slawische Stamm der Sprewanen, der an der Spree siedelte.
Die Namenforschung führt Sprewa meist auf eine sehr alte Wortwurzel zurück, die „stieben, sprühen, spreizen“ bedeutet. Am häufigsten wird der Name deshalb als „die Sprühende“ gedeutet. Daneben gibt es andere Erklärungen, gesichert ist keine davon.
Knapp dreihundert Jahre nach der Urkunde entstehen an einem Übergang über die Spree zwei Handelsstädte, Cölln auf der Spreeinsel und Berlin am nördlichen Ufer. Cölln wird 1237 erstmals erwähnt, Berlin 1244. Aus beiden ist das heutige Berlin gewachsen.
Den Grundriss oben zeichnete Johann Gregor Memhardt 1652. Er gilt als ältester bekannter Stadtplan Berlins und zeigt beide Städte, getrennt durch die Spree und verbunden über die Lange Brücke. Im selben Jahr erschien Merians Ansicht der beiden Städte von Nordwesten.
Das Zeichen von Sprewa Immobilien nimmt den Namen auf, eine Wasserlinie mit aufsteigenden Tropfen.
Die vier Tropfen stehen zugleich für Oder, Dahme, Spree und Havel, die Flüsse der Region, in der ich arbeite. Das Büro liegt in Kreuzberg, nur einen Steinwurf von der Spree entfernt.